Bedeutung der Adsventszeit

Mit der Adventszeit wird traditionell in christlichen Ländern die Weihnachtszeit eingeläutet.


Mit der Adventszeit wird traditionell in den christlichen Ländern die Weihnachtszeit eingeläutet. Weihnachten rückt immer näher und die beschauliche und ruhige Zeit beginnt. Weihnachtsmärkte öffnen ihre Pforten, Kinder schreiben Wunschzettel und über das Weihnachtsessen wird sich Gedanken gemacht.

Doch, was ist der Advent eigentlich? Woher stammt der Name? Und welchen Sinn haben die vier Kerzen auf dem Adventskranz? Dies wird nachfolgend näher erläutert.

WAS GENAU BEDEUTET DAS WORT ADVENT?
UND WOHER STAMMT DER ADVENT?

Das Wort Advent kommt aus dem Lateinischen. Hier heißt es „Adventus Domini“. Die Bedeutung ist dabei sehr schnell und einfach erklärt. Übersetzt wird es mit „Ankunft des Herrn“. Hiermit ist die Geburt Jesus Christus gemeint, welche wir immer vom 24. Dezember auf den 25. Dezember feiern.

WARUM WIRD DER ERSTE ADVENT GEFEIERT?

Überall auf der Welt bereiten sich Christen auf das Weihnachtsfest vor, bei welchem die Geburt Jesu gefeiert wird. In manchen Ländern, wie bei uns in Deutschland, kommt der Adventskranz am 1. Advent auf den Tisch.

Traditionell wird er aus Tannenzweigen geflochten und mit vier Kerzen bestückt. Meist handelt es sich hierbei um rote Kerzen, doch mittlerweile werden auch alternativ andere Farben, wie Weiß, Blau, Gold oder Silber verwendet. Am ersten Adventssonntag wird die erste Kerze angezündet, um die Zeit aufzuzeigen, wie lange es noch bis Weihnachten ist.

An jedem weiteren Sonntag kommt eine Kerze hinzu, bis der vierte Advent endlich gekommen ist und alle vier Kerzen brennen.

WELCHE TRADITIONEN UND BRÄUCHE GEHÖREN ZUM ADVENT?

Eine der wohl bekanntesten Traditionen und Bräuche ist der Adventskalender. Dieser hat 24 Türchen und ist vor allem für Kinder gedacht, damit die Zeit des Wartens auf das „Christkind“ verkürzt wird.

Doch auch Erwachsene erfreuen sich jedes Jahr am Adventskalender. Befüllt werden kann er mit verschiedenen Dingen, meist wird jedoch Schokolade gewählt. Das größte Stück befindet sich immer am 24. Dezember im Kalender.

In Deutschland reichen die Adventskalender immer bis zum 24. Dezember. Es gibt jedoch auch Länder, welche bis zum 6. Januar Türchen öffnen, um so auch noch die Ankunft der Heiligen Drei Könige zu feiern.

Nicht zu vergessen während der gesamten Vorweihnachtszeit sind natürlich die Adventslieder. Vor allem Kinder erfreuen sich daran und singen während dieser besonders magischen Zeit gerne die altbekannten Weihnachtslieder.

Und was darf nicht vergessen werden? Die Adventsbäckerei natürlich! Ohne selbstgebackene Guetzli ist die Adventszeit doch nur halb so schön.

Hier gibt es auch die unterschiedlichsten Rezepte. Besonders beliebt sind jedes Jahr: Vanillegipfel, Mailänderli, Anissterne, Lebkuchen, Zimtsterne, Makronen, Nussplätzchen, Spritzgebäck, Mürbeteig-Plätzchen etc.

Zum Advent gehören auch die verschiedenen Advents- und Weihnachtsmärkte, die jährlich Millionen Besucher zählen. Hier werden weihnachtliche Spezialitäten, wie Glühwein, Plätzchen, Lebkuchen und andere Leckereien angeboten. So wird das bunte Weihnachtstreiben mit Familie und Freunden auf besondere Weise genossen.

Selbstverständlich darf das Schmücken der Fenster und Wohnung mit Lichterketten, Dekoartikeln und des Weihnachtsbaumes nicht vergessen werden. Dies wird traditionell allerdings aus Respekt der Toten gegenüber erst nach dem Totensonntag gemacht. Der Totensonntag ist der letzte Sonntag im Kirchenjahr und immer einen Sonntag vor dem ersten Advent.

WANN BEGINNT DER ADVENT UND WIE LANGE DAUERT ER?

Die Adventszeit dauert zwischen 22 Tage und 28 Tage. Sie umfasst stets die vier Adventssonntage. Die Adventszeit ist unterschiedlich lang, da es unterschiedlich ist, wann der erste Advent gefeiert wird. Welcher aber immer an einem Sonntag ist.

In diesem Jahr fällt der erste Dezember mit dem ersten Advent auf ein und denselben Tag. Das Ende ist immer der 24. Dezember, an welchem der Heiligabend gefeiert wird. Nach dem ersten Advent folgen jeweils die Sonntage darauf der zweite Advent, der dritte Advent und der vierte Advent.

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