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GILDE ETABLIERTER SCHWEIZER GASTRONOMEN

GILDE ETABLIERTER SCHWEIZER GASTRONOMEN

PHILOSOHPIE

Was hinter der Gilde steht

Als einige engagierte Köche am 17. Mai 1954 die Gilde etablierter Schweizer Gastronomen gründeten, wollten sie klare gastronomische Strukturen und verbindliche Qualitätskriterien schaffen. Vor allem aber hatten sie eine Vision: die Bedürfnisse des Gastes in den Mittel- punkt zu stellen und sich als Gastgeber von Format zu bewähren. Daran hat sich bis heute nichts geändert

Gilde etablierter Schweizer Gastronomen

Als Mitglieder zugelassen sind grundsätzlich nur ausgewiesene Köche, die zugleich Inhaber eines gastronomischen Betriebes sind. Doch diese Kriterien allein reichen noch lange nicht, um sich als Gilde-Restaurant zu qualifizieren.

Nur gerade das EINE Prozent aller Gastronomiebetriebe der Schweiz gehört zur Gilde.

Diese knapp 300 Betriebe haben dem Gast etwas ganz Besonderes zu bieten: sorgfältig zubereitete, marktfrische Produkte im Rahmen einer kreativen Küche, eine aufmerksame Betreuung und das persönliche Engagement des Patrons, der seine Augen überall hat.

Der Besuch eines Gilde-Restaurants soll für den Gast ein kulinarisches und gesellschaft- liches Ereignis werden. Diese ganz spezielle Ambiance der Gilde kann man in einer schlichten Gaststätte genauso erleben wie in einem gehobenen Landgasthof, einem Berghotel oder einem Gourmet-Restaurant.

Das besondere EINE Prozent der Schweizer Gastronomie

In Fach- und Gästekreisen nennt man sie einfach „Die Gilde“. Gemeint ist die Gilde etablierter Schweizer Gastronomen, eine Fachvereinigung von ausgewiesenen Köchen, die zugleich Inhaber eines gastronomischen Betriebes sind. Die Gilde bürgt für Qualität, Kreativität und Gastlichkeit.

Seit der Gründung im Jahre 1954 stehen die Qualität und die Ambiance im Mittelpunkt aller BEstrebungen. Für dieses Ziel setzen sich die Mitglieder konsequent ein.

Martin Bühler, von 1994 – 2002 Obmann der Gilde, stellte an der Gilde-GV 1995 ganz klar fest: Die Gilde wird immer mehr zu einer „Orientierungshilfe“ und damit zu einem eigentlichen Qualitäts- und Markenzeichen der Gastronomiebranche. Damit sie das aber auch bleiben kann, muss sie sich immer wieder der Zeit anpassen.

Deshalb hat die Gilde 1995 ihr Erscheinungsbild geändert und präsentiert sich heute jung und dynamisch.

Um ihren Bekanntheitsgrad in der Fachwelt noch mehr zu verstärken, hat sich die Gilde entschlossen, ihr Fachorgan, den „Schweizer Gastronom“, in das Fachmagazin „GastroJournal“ (bis 2006 Fachmagazin „Gourmet“) zu integrieren.

Damit die Gilde aber auch in der Öffentlichkeit an Bekanntheit gewinnt, werden immer neue Schritte unternommen, wie die Gratis-Abgabe eines jährlich aktualisierten Restaurantführers „Schweizer Gourmet Guide“, das neue Gästemagazin „Gildejournal“ im Frühling und Herbst oder die Aktion „Gilde-Kochtag“, an dem in der ganzen Schweiz Gilde-Mitglieder für einen karitativen Zweck kochen.

Auf ca. 300 Mitglieder limitiert

Rund 275 Schweizer Gastronomiebetriebe können sich rühmen, der Gilde etablierter Schweizer Gastronomen anzugehören. Das entspricht etwa einem Prozent aller Gaststätten in der Schweiz. Die Qualität sowie die Ambiance stehen im Vordergrund. Es ist deshalb weder eine Frage der Grösse noch des Luxus, um als Gilde-Mitglied aufgenommen zu werden. Der Gast hat deshalb die Möglichkeit, aus einer grossen Vielfalt von Betrieben auswählen zu können:

Von der gemütlichen Gaststätte auf dem Lande bis hin zum Gourmet-Restaurant in der Stadt.

An die Mitglieder werden hohe Anforderungen in Bezug auf Qualität und Können gestellt. Neben dem Eidgenössischen Fachausweis als Koch muss der Gilde-Kandidat auch Inhaber seines Betriebes sein und diesen bereits während mindestens zwei Jahren führen.

Gilde mit grossem Engagement

Das Engagement der Gilde etablierter Schweizer Gastronomen für den guten Ruf der Schweizer Gastronomie ist ebenso umfassend wie eindrücklich. Ein spezielles Augenmerk gilt der Förderung des beruflichen Nachwuchses; Gilde-Betriebe sind daher gefragte Ausbildungsplätze sowohl für Köche wie auch für Servicemitarbeiter.

Aber auch die Gilde-Mitglieder selbst nehmen es mit der Weiterbildung sehr ernst. Kurse, Seminare, Studienreisen und Erfahrungsaustausch bieten wertvolle Unterstützung.

Die Gilde heute

Die Gilde etablierter Schweizer Gastronomen – dieses ganz besondere EINE Prozent des Schweizer Gastgewerbes – stellt bei allen ihren Taten den Gast in den Mittelpunkt. Jeder Gast soll als Gilde-Stammgast gewonnen werden.

Denn eines steht fest: Der Patron des Betriebes kennt als gelernter Koch die kulinarischen Wünsche seiner Gäste. Dementsprechend lässt er seine Gäste auch von Fachleuten, die wissen, wie wichtig der aufmerksame, persönliche Service und die kompetente Beratung sind, bedienen. Um den Bedürfnissen der Gäste auch in Zukunft gerecht zu werden, ruht sich die Gilde nicht auf ihren Lorbeeren aus. Im Gegenteil, sie richtet ihren Blick in die Zukunft.

Ein Beispiel dafür, wie innovativ die Gilde ist, zeigt der geschlossene Auftritt aller Mitglieder auf dem Internet: www.gilde.ch.

Die Gilde-Betriebe erkennt man an ihrem Signet: der am Eingang des Betriebes hängenden Gilde-Tafel. Es lohnt sich, darauf zu achten!

Wer ist die Gilde?

Die Schweizer Gastronomie nahm – wie andere Branchen auch – in den Nachkriegsjahren einen „neuen“ Anfang. Mit zunehmender politischer und wirtschaftlicher Stabilisierung entwickelten sich auch in der Gastronomie neue Strukturen

Insbesondere war zunehmend Qualität gefragt. Man konnte sich auch wieder Qualität leisten; der Gast wollte wieder „König“ sein. Gefragt wa- ren in wachsendem Masse kulinarische Spitzenleistungen, Kreativität und Erlebnisse. Immer mehr Gastronomie-Betriebe stellten sich – je nach Befähigung mehr oder weniger gut – auf die neuen Wünsche und Bedürfnisse ihrer Kundschaft ein. Der Markt wurde unübersichtlich, die Preise stiegen, die Kundschaft war zunehmend verunsichert.

In dieser Situation zu Beginn der fünfziger Jahre reifte in besonnenen Köpfen verschiedener Repräsentanten der Schweizer Gastronomie der Plan, eine Vereinigung mit klaren Statuten und vor allem mit klaren fachlichen, unternehmerischen und menschlichen Qualitätsvorgaben ins Leben zu rufen und damit einen wesentlichen Beitrag zur Markttransparenz und Strukturschaf- fung unter den tausenden von Anbietern der Gastronomie zu leisten. Der Gast sollte sicher sein können, dass die Patrons, die Mitglied dieser Vereinigung sind, Gewähr bieten für eine ausge- zeichnete Küche, für eine gute Betriebsführung und für Qualität in allen gastronomischen und kulinarischen Belangen. Das Projekt „Gilde etablierter Schweizer Gastronomen“ nahm Gestalt an.

Am 17. Mai 1954 wurde die Gilde etablierter Schweizer Gastronomen im Res- taurant Muggenbühl in Zürich offiziell gegründet. Die Männer der ersten Stunde und Gründungsmitglieder der Gilde waren:

  • Jacques Faust, Restaurant „Kehlhof“, Stäfa (1. Gilde-Obmann)

  • Albert Häusler, „Zunfthaus zur Meise“, Zürich

  • Rudolf Frei, Restaurant Muggenbühl, Zürich

  • Edi Meier, Gasthaus „Rössli“, Würenlos

  • Willy Schärer, Restaurant „Luft“, Meilen

  • Walter Schönholzer, Restaurant „Mühlehalden“, Zürich

  • Georges Egger, Zürich-Höngg (1. Gilde-Geschäftsführer)

Diese Pioniere wollen in der Schweizer Gastronomie ein Zeichen setzen. Die Gilde soll klare Strukturen schaffen und verbindliche Qualitätskriterien vorgeben. In einem Gilde-Betrieb darf der Gast davon ausgehen, im wahrsten Sinne des Wortes und in jeder Beziehung «König» zu sein.

Eine ganze Reihe von Gastronomie Betrieben und deren Patrons, allesamt durch ihr Qualitätsbewusstsein und ihre Kreativität ausgewiesene Köche aus Leib und Seele, schlossen sich spontan der neuen Fachvereinigung an.

In der Folge entwickelte sich die Mitgliederzahl erfreulich, und bereits nach einem Jahr wies die Gilde die stolze Zahl von 194 (Stand Dez. 1955) renommierten, „Gilde-würdigen“ Gastronomie Betrieben auf, die sich fortan nicht nur im eigenen Hause, sondern auch ganz allgemein mit Effort für die Förderung der qualitätsorientierten Schweizer Küche und Gastronomie einsetzten.

Dies galt auch für die Förderung des qualifizierten, beruflichen Nachwuchses.

Kronen-Regelung

Alle unsere Gilde-Mitglieder repräsentieren Erlebnis, Qualität, Kreativität und Gastlichkeit und der Besuch in einem Gilde-Restaurant ist für den Gast ein kulinarisches und gesellschaftliches Ereignis.

Um die Qualität der Gilde-Betriebe zu beurteilen hat die Gilde etablierter Schweizer Gastronomen schon vor einigen Jahren eine Selbstdeklaration, die sogenannte „Kronenregelung“ eingeführt.

Unser Leitsatz bei der Gilde lautet jedoch: „Jeder ist in seinem Gebiet und in seiner Klasse der Beste“. Die Anzahl Kronen bezieht sich entsprechend nicht auf die Qualität des Betriebes, sondern soll für den Gast vielmehr eine Orientierungshilfe in Bezug auf das preisliche Angebot des Gilde-Restaurants sein. Es geht darum, dass der Gast ein differenziertes Bild hat, in welche Art Restaurant er gehen möchte.

Für die Kronenregelung und die Einteilung in die fünf verschiedenen Kronen-Kategorien hat die Gilde einen Qualitätsbogen erarbeiten, mit Hilfe dessen sich die Gilde-Mitglieder selbst bewerten, der aber auch für die anonymen Qualitäts-Besuche verwendet wird. Denn alle unsere Gilde-Mitglieder werden in regelmässigen Abständen getestet – oder besser gesagt besucht. Zudem fliessen für die Kronendefinition auch die Einträge der anerkannten Gastroführer Guide Michlin, Guide Bleu und GaultMillau mit ein.

Unsere Gilde-Betriebe sind in die folgenden fünf Kronen-Kategorien eingeteilt:

♛ Einfach & gut

Gemütlicher und einfacher Gilde-Betrieb mit eher kleiner Speisekarte. Klassische, gute Küche.

♛ ♛ Traditionell und renommiert

Namhafter Gilde-Betrieb mit fundierter klassischer Küche.

♛ ♛ ♛ Ausgezeichnet & meisterhaft

Gilde-Betrieb mit umfassender Dienstleistung. Ausgesuchtes Angebot, basierend auf einem hohen Grad an Kochkunst.

♛ ♛ ♛ ♛ Hochstehend & kunstfertig

Detailliert ausgebaute Serviceleistung. Gilde-Betrieb mit exquisiter und beispielhafter Küche.

Ist zwingend in mindestens zwei anerkannten Gourmetführern verzeichnet (mind. 14 Punkte GaultMillau, 3 Gabeln Guide Michelin oder 7 Punkte Guide Bleu).

♛ ♛ ♛ ♛ ♛ Top Liga – Luxus

Unverkennbare Finesse und einzigartige Spitzenprodukte – in diesem Gilde-Betrieb wird das Kochen zur Kunst.
Ist zwingend in mindestens zwei anerkannten Gourmetführern verzeichnet (mind. 16 Punkte GaultMillau, 4 Gabeln Guide Michelin oder 8 Punkte Guide Bleu).

Gilde etablierter Schweizer Gastronomen

Gilde etablierter Schweizer Gastronomen
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8046 Zürich
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